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Time To Say Good Bye

  • Geschrieben von Friedrich Giese

Mit Oldtimer und Chauffeur

Heidrun und Manfred Broek waren am Tag ihres Abschieds so früh dran, dass sie gleich noch eine Ehrenrunde absolvieren mussten, weil Schülerschaft und Kollegium sich noch gar nicht im langen Flur zum Rosenspalier hatten aufstellen können. Und dann dauerte es noch ein bisschen, bis sie im Gedränge der eintreffenden Schülerbusse und der vielen besorgten Eltern, die ihre Kinder bei der "arktischen Kälte" von -4°C zur Schule brachten, im alten Benz Diesel zum Eingang auf dem Schulhof gerollt waren. Besonders gerührt zeigten sich die Beiden, dass eine Schülerin aus der 5. Klasse, die nun zur Förderschule wechselt, sich mit zwei kleinen Schalen mit Setzlingen von Osterglocken persönlich verabschiedete.

Die offizielle Verabschiedung

Bitte erwarten Sie nicht von mir, dass ich auch nur versuche, die vielen Redebeiträge inhaltlich wiederzugeben. Da gibt es sicher in den nächsten Tagen noch eine Menge in der Lokalpresse nachzulesen. Schon die Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste u.a. aus Schulen, Kirchen, Verwaltung, Politik und Wirtschaft durch Manfred Broek wollte schier kein Ende nehmen. Die beiden neuen Pensionäre wurden allseits mit (verdientem) Lob und vielen guten Wünschen für den Ruhestand überschüttet. Und alle Beteiligten hatten ein großartiges und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Dabei möchte ich besonders die musikalischen Beiträge hervorheben, die auf bemerkenswert hohem Niveau standen.

Wie zitierte Studiendirektor Reinhard Dreker vom LSG in seiner launigen Rede? Bei ähnlichen Gelegenheiten sei eine "Bikini-Rede" angebracht, die knapp sein sollte, aber das Wesentliche abdecke. Daran haben sich die meisten Wortbeiträge orientiert, scheint mir. Ich hatte den Eindruck, dass bei den Gästen heute, Sektempfang und Buffet (mit leckerer Suppe, wunderbarem Fingerfood, Bier, Wein, Kaffee und Kuchen) nicht eingerechnet, in der fast dreistündigen Veranstaltung keine Langeweile aufgekommen war. Was will man noch mehr?

Unten rechts ist übrigens Manfreds Nachfolgerin Astrid Fedorowicz zu sehen. Ich wünsche ihr alles Gute für die Zukunft am SZS.

Bei der Verabschiedung seiner Frau Heidrun hatte Manfred ihr bescheinigt, dass sie als Kollegin und als Organisatorin und Mitglied des Leitungsteams auf vielen Ebenen extrem gute Arbeit geleistet habe. Dem schloss sich Hiltrud Pawsey als Sprecherin des Personalrats an. Sie betonte, dass die scheidende Realschulkonrektorin sich durch großes Organisationstalent, sowie ihre Hilfsbereitschaft und Pünktlichkeit ("...präsenile Bettflucht?") ausgezeichnet habe.

Erwähnen möchte ich auch, dass Bürgermeister Hubert Frye Manfred Broek wegen seiner vielen Verdienste um die Entwicklung des Schulzentrums das Wappen der Gemeinde plus Urkunde überreichte. Reinhard Dreker hatte eine bemerkenswerte Anzahl von k-Adjektiven aufgelistet (u.a. kollegial, konstruktiv, kritikfähig, kontaktfreudig, kooperativ und kreativ), die Manfreds Eigenschaften ausmachten. Pastor Florian Bortfeld als Sprecher der Kirchenvertreter erinnerte angesichts der bekannten Reisefreudigkeit des scheidenden Paares an den Psalm 31, in dem es heißt: "Du stellst meine Füße auf weiten Raum". Er wünschte ihm dafür Gottes Segen, bedauerte andererseits, dass die Beiden nun - wie Pippi Langstrumpf - nie wieder Ferien haben würden, nicht einmal den in diesem Jahr ausnahmsweise bundesweit schulfreien Tag am 31. Oktober 2017 (500 Jahre Reformation) genießen könnten.

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